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Schullandheim Oktober 2016

Letzte Änderung:
10.10.2016

Auf dem Frankenweg...

Schullandheimaufenthalt in der Sachsenmühle der Klasse 5a

Vom 04. bis 07. Oktober 2016 fuhren 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a mit ihrem Lehrer Josef Hartmann, der Begleitperson Teresa König sowie den Sozialpädagogstudentinnen Alina Englisch, Antonia Gareis, Franziska Dorsch und Daniela Merz in ein Selbstversorgerhaus in die Fränkische Schweiz. Die Klasse war in dieser Konstellation noch nicht einmal drei Wochen zusammen. Somit war neben der Förderung individueller Fertigkeiten zur Lebensbewältigung vor allem auch die Fähigkeit zu zwischenmenschlicher Kooperation und Kommunikation in der Gruppe im Alltagsumfeld ein Hauptziel dieses am Schuljahresbeginn durchgeführten Schullandheims.

Das pädagogische Konzept der Abenteuerpädagogik von Tom Senninger wurde angewendet und sollte den Kindern ermöglichen, die Grenzen der eigenen Handlungskompetenz zu erproben und im angstfreien Raum der Gruppe zu lernen und zu wachsen. Die Ziele im Einzelnen waren: Persönlichkeitsentwicklung; Förderung der sozialen Kompetenz,  Lernbereitschaft, Problemlösefähigkeit, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit; Vertrauensbildung; Spaß.

Da die Sachsenmühle ein Selbstversorgerhaus ist, mussten die Schülerinnen und Schüler auch bei der Zubereitung des Essens und dem anschließenden Säubern der Küche mithelfen. Für das Mittagessen packte sich jeder ein Lunchpaket, da wir den ganzen Tag draußen unterwegs waren.

Das Gelände rund um das Jugendhaus bietet auch Gelegenheit zum Volleyball und Fußball spielen, was gern genutzt wurde. Jeden Abend machten die Schülerinnen und Schüler eine Kurzreflexion des Tages durch einen Tagebucheintrag. Zwei Tage ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.

 

 

1. Tag

9:07 Uhr war Abfahrt am Dienstagmorgen. Mit dem Zug ging es bis Ebermannstadt (über Forchheim und Bamberg) und dann mit dem Bus bis zur Sachsenmühle.

Gegen 11:30 Uhr war das Ziel erreicht. Zuerst wurde das Haus bezogen bevor es am Nachmittag kooperative Aufgaben als Herausforderung für die ganze Gruppe zu bewältigen gab. Im Mittelpunkt standen Team- und Kooperationsspiele und drei von den Studentinen organisierte Workshops: Fackelbau, Barfußpfad und Mobile bauen.

Insbesondere standen am ersten Tag folgende Ziele im Vordergrund:

  • fairer Umgang miteinander
  • keiner wird ausgegrenzt
  • gemeinsam sind wir stark

 

Am Abend fand noch eine Nachtwanderung statt. Gemeinsam ging es vom Haus zu einem kleinen Waldstück. Dabei konnten die selbstgebauten Fackeln gleich getestet werden

 

 

 

2. Tag

An diesem Tag erforschte die Klasse eine wilde Höhle. Ausgerüstet mit Taschenlampe und Helm ging es tief in die Witzenhöhle hinein.

Nach der Höhle wanderten wir auf dem wohl schönsten Teilstück des bekannten Wanderwegs "Frankenweg" zum Quakenschloss, einer Höhlenruine. Weiter ging es über Engelhardsberg und Moritz zurück zur Sachsenmühle.

3. Tag

Am 3. Tag wurde Grenzerfahrung als pädagogisches Konzept konkret umgesetzt. Mit dem Bus fuhren wir nach Pottenstein. Von dort wanderten wir zum Kletterpark.

Äußerst wichtig beim Klettern war das Motto: Dem Risiko des Versagens und der Frustration muss eine verlässliche Unterstützung auf Seiten des Teams und der Leitung gegenüberstehen.

So konnten alle Kinder zum zweistündigen Klettern motiviert werden, obwohl einige zuerst überhaupt nicht mitmachen wollten.

4. Tag

Am letzten Tag ging es um 11.27 Uhr wieder heimwärts. Nach dem Frühstück musste zuvor noch das Haus besenrein gesäubert werden. Zuerst mit dem Bus und dann weiter mit dem Zug kamen wir um 13.30 Uhr in Bad Staffelstein am Bahnhof an. Dort warteten die Eltern schon gespannt auf die Erzählungen ihrer Kinder.

 

 

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